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Abschiedskultur
Leben und Sterben liegen oftmals eng beieinander und für jeden von uns kommt einmal die Zeit des Abschiednehmens und Loslassens.
Es existieren allerdings immer noch Vorbehalte und Ängste, wenn man versucht, offen darüber zu reden.
Der bewusste und würdevolle Umgang mit dem Tod und der Trauer ist ein ebenso wichtiger Bestandteil des Lebens in unserem Haus wie die Gestaltung eines schönen Lebensabends.
Deshalb möchten wir alle Bewohner ermuntern, mit uns über Ihre Sorgen und Ängste zu sprechen.
Unsere Bewohner haben im Lutherstift Ihr Zuhause gefunden und leben mit den Mitarbeitern ein Stück weit fast wie in einer Familie.
Dieses vertraute Miteinander wollen wir auch in den Stunden des Abschieds gemeinsam leben und gestalten.
Wir erachten es als wichtig, die Würde jedes einzelnen Menschen in seiner momentanen Befindlichkeit anzuerkennen, ihm beizustehen, ein wenig Zeit zu haben. Diese „Übergangszeit“ des Abschiednehmens möchten wir angenehm gestalten, ja zelebrieren. Auf dem jeweils individuellen Weg des Abschieds stehen wir gerne auch den Angehörigen als Ansprechpartner zur Verfügung.
Als Haus der Diakonie vermitteln wir Ihnen jederzeit auch seelsorgerlichen Beistand der Evangelischen und der Katholischen Kirchengemeinde, ebenso können Sie weitere Ansprechpartner bei uns erfragen.
Auf freiwilliger Basis und in Eigeninitiative unserer Mitarbeiter bildete sich ein kleiner Kreis von Ehrenamtlichen, um die beschriebene Abschiedskultur in unserem Haus zu leben und weiterzuentwickeln.
Die fachliche Anleitung wird von Palliativ-Pflegefachkräften und Hospizhelfern durchgeführt.
